Ostumgehung und A 39: Arbeiten neben dem Schnellverkehr
Die Ostumgehung ist keine gewöhnliche Stadtstraße. Sie ist vierstreifig, kreuzungsfrei und seit Dezember 2025 auf dem Abschnitt zwischen Lüneburg-Nord und Stadtkoppel als Autobahn gewidmet. Wer hier eine Arbeitsstelle einrichtet, hat es mit hohen Geschwindigkeiten, Lkw-Kolonnen Richtung Hamburg und dicht aufeinanderfolgenden Anschlussstellen zu tun. Zwischen Lüne, Ebensberg und Stadtkoppel bleibt wenig Strecke, um Verkehr auf eine Verschwenkung vorzubereiten. Als Prüfer schauen wir deshalb zuerst auf die Vorwarnung: Stehen die Tafeln in der richtigen Entfernung, sind sie aus beiden Fahrtrichtungen und auf der Rampe erkennbar, und passt die Geschwindigkeitsbeschränkung zur Arbeitsstelle? Danach geht es um Leitbaken, Leitschwellen und Fahrstreifentafeln. Gerade nach Nächten mit viel Schwerverkehr finden wir verschobene oder umgeworfene Elemente, die eine Fahrspur verengen oder die Führung unklar machen. Auch Gelbmarkierungen, die sich an den Rändern lösen, sind ein typischer Befund. Bei Dunkelheit kontrollieren wir die Warnleuchten auf Funktion und Gleichlauf. Jeder Mangel kommt mit Foto, Kilometrierung oder Anschlussstelle und Uhrzeit in den Bericht. Geht von einem Befund unmittelbare Gefahr aus, rufen wir die verantwortliche Stelle noch von der Strecke an.










