Helmstedt-West und Helmstedt-Ost: die A 2 als Ost-West-Achse am früheren Kontrollpunkt
1936 wurde der Abschnitt Braunschweig–Helmstedt der damaligen Reichsautobahn übergeben, und über Jahrzehnte lief hier der Transitverkehr nach West-Berlin; allein in den letzten fünf Jahren vor dem Mauerfall wurden am Kontrollpunkt rund fünf Millionen Lkw abgefertigt. Heute ist die A 2 bei Helmstedt eine der großen Verbindungen von West nach Ost, mit den Anschlussstellen Helmstedt-West an der B 244 und Helmstedt-Ost an der B 1. Wer an diesen Anschlüssen oder an den Rampen arbeitet, hat es mit Fahrzeugen zu tun, die aus hohem Tempo verzögern, und mit vielen Fahrern, die die Gegend nicht kennen. Wir prüfen, ob die Warnung bereits auf der Rampe beginnt, ob Verschwenkungen und Engstellen auch bei Gegenlicht und Regen eindeutig sind und ob der Rückstau einer Baustellenampel nicht bis auf die Autobahn reicht. An Kreisverkehren und Einmündungen hinter den Rampen kontrollieren wir Schleppkurven für Sattelzüge, weil zu enge Führungen Baken und Leitelemente schnell zu Bruch gehen lassen. Wird eine Anschlussstelle gesperrt, fahren wir die Ausweichroute zum jeweils anderen Anschluss vollständig ab. Nachts schauen wir auf Leuchten und Rückstrahler, denn an den Rampen gibt es meist keine Straßenbeleuchtung, und auf schnellen Strecken entscheidet eine einzige dunkle Lücke.










