Dreieck Stuhr und Abfahrt Brinkum: einstreifige Rampen unter Dauerlast
Das Dreieck Stuhr wurde 2006 eröffnet und verbindet die sechsstreifige A 1 mit der vierstreifigen A 28 aus Richtung Delmenhorst und Oldenburg. Rund 93.000 Fahrzeuge passieren es täglich, ein großer Teil davon Lkw zwischen den Häfen, dem Ruhrgebiet und den Niederlanden. Gebaut ist es als Trompete mit einstreifigen Verbindungsrampen; nördlich folgt die Anschlussstelle Bremen/Brinkum, und am Dreieck selbst liegt eine weitere Abfahrt bei Groß Mackenstedt. Arbeiten im nachgeordneten Netz an diesen Knoten sind heikel, weil der Verkehr ohne lange Übergangsstrecke aus dem Autobahntempo kommt. Staut sich vor einer Arbeitsstelle auf der Zubringerstraße der Verkehr, kann er bis auf eine einstreifige Rampe zurückreichen, auf der niemand ausweichen kann. Wir prüfen an diesen Stellen, ob die Vorwarnung bereits dort beginnt, wo Fahrer noch reagieren können, und ob Tempo und Fahrstreifen in nachvollziehbaren Stufen reduziert werden. Wir kontrollieren, ob Sattelzüge eine Verschwenkung fahren können, ohne Leitbaken in der Kurve mitzunehmen, und ob Anfahrspuren an Absperrschranken auf ein wiederkehrendes Problem hindeuten. Den Rückstau zur Prüfzeit halten wir mit Ort und Länge fest, damit Sie sehen, ob Signalzeiten oder Verkehrsführung nachgesteuert werden sollten.










