Weserbrücke der B 3 und B 80: Neubau direkt neben dem überwachten Altbau
Die Weserbrücke am nördlichen Rand der Altstadt ist das Nadelöhr der Stadt. Über sie laufen B 3 und B 80 gemeinsam, an beiden Köpfen liegen Knotenpunkte, an denen sich der Verkehr aus allen Richtungen sortiert. Weil die Nachrechnung des Bauwerks von 1960 erhebliche Defizite ergab und eine Verstärkung nicht möglich ist, wird die Brücke mit Rissmonitoring überwacht, und Lkw müssen in beiden Richtungen 100 Meter Abstand halten. Rund 30 Meter flussabwärts entsteht der Ersatzbau mit zwei Fahrstreifen, Radfahrstreifen und getrennten Gehwegen, während der Verkehr auf der alten Brücke weiterrollt. Die Ampeln und Verkehrsinseln an den Knoten sind bereits zurückgebaut, seit dem 21. Juli 2026 ist die nördliche Brückenseite für Fußgänger gesperrt, weil an der Hochhauskreuzung und an der Veckerhäger Straße Verbauträger für eine Stützwand gesetzt werden. Für unsere Kontrollfahrer heißt das: Wir prüfen, ob die Abstandsregel für Lkw vor beiden Brückenköpfen rechtzeitig und lesbar angekündigt ist, ob provisorische Verkehrsführungen an den Knoten eindeutig sind und ob die Umleitung für Fußgänger durchgehend beschildert, eben und bei Dunkelheit erkennbar bleibt. Baustraßen und Zufahrten für Baufahrzeuge sehen wir uns besonders dort an, wo sie den fließenden Verkehr kreuzen. Nach jedem Umbauschritt fahren wir die Strecke neu ab, denn gerade beim Wechsel vom alten auf den neuen Knoten bleiben häufig alte Markierungen und Schilder stehen.










