B 441 und die neue Ortsumgehung: zwei Baustellenarten auf einer Achse
Die B 441 ist die Hauptschlagader Wunstorfs. Sie bringt Pendler aus Hagenburg und dem Schaumburger Land nach Hannover und im Sommer Ausflügler zum Steinhuder Meer. In der Stadt wurde sie schon in den 1980er-Jahren vierstreifig mit Ampelknoten ausgebaut, außerhalb wechseln Abschnitte mit 2+1-Querschnitt. Parallel entsteht im Norden und Osten die Ortsumgehung: rund 6,55 Kilometer durch die Gemarkungen Bokeloh, Wunstorf, Blumenau und Luthe, mit sieben Brücken und einem Trog unter der Bahnstrecke nach Bremerhaven. Damit gibt es zwei Arten von Arbeitsstellen gleichzeitig. Auf der bestehenden Straße wird unter laufendem Verkehr gearbeitet, oft mit Fahrstreifenreduzierung an einem Ampelknoten. An der Neubautrasse kreuzen Baustellenzufahrten vorhandene Straßen, Lkw fahren mit Erde und Material ein und aus, und Umleitungen ändern sich mit dem Baufortschritt. Wir prüfen auf der B 441, ob die Fahrstreifenreduzierung früh genug angekündigt ist, ob Leitbaken die Verschwenkung sauber führen und ob die Ampelschaltung zum geänderten Querschnitt passt. An Baustellenzufahrten achten wir auf Sichtfelder, Verschmutzung der Fahrbahn und Warnzeichen für ausfahrende Fahrzeuge. Wechselt eine Umleitung, kontrollieren wir, ob alte Schilder abgebaut oder abgedeckt sind, damit niemand zwei widersprüchliche Wegweisungen sieht.










